Es ist uns wichtig, dass die Schüler entsprechend ihrem Alter Schulleben und Unterricht mitbestimmen können. So erleben sie, dass sie für das Lernen und ihr Zusammenleben mitverantwortlich sind.
- Werkstattunterricht: Demokratisches Verhalten können die Schüler zum Beispiel beim Werkstattunterricht, wie wir ihn verstehen, üben. Hier tragen die Kinder selbst Verantwortung für den Verlauf und das Ergebnis der jeweiligen Arbeit. Sie ergreifen die Initiative und handeln selbstständig. Konsumverhalten tritt in den Hintergrund.
- Klassenrat: Einmal im Monat wird in den Klassen ein Klassenrat durchgeführt. Die Themen legen die Schüler/innen in der Regel selbst fest. Sie sollen angeleitet werden den Klassenrat selbständig und eigenverantwortlich (Klasse4) durchzuführen. Bei Bedarf werden Streitschlichter eingesetzt.
- Selbstverwaltung: Zur Demokratie gehört auch die Fähigkeit zur Selbstverwaltung. Diesbezüglich übernehmen die Kinder beispielsweise verschiedene Dienste, die für den reibungslosen Ablauf unseres täglichen gemeinsamen Frühstücks unerlässlich sind. Auch die Ausgabe der Pausenspiele liegt in Schülerhand.
- Engagement der Eltern: Demokratie bekommen die Schüler auch vorgelebt durch das intensive Miteinander von Schule und Elternschaft. Hier erfahren sie, wie gemeinsam geplant und angepackt oder um die Lösung eines Problems gerungen wird. Eltern bringen sich in Projekte z.B. als Experten ein oder machen unser Lesepatenprojekt möglich. Auch die Hausaufgabenbetreuung im Dienste der Caritas wird von einer Mutter geleitet. Die Kunst-AG kann durch das Engagement einer Kunstpädagogin aus dem Elternkreis weiterbestehen. Weiterhin wichtige Beiträge der Eltern zum Wohle unserer Schule sind die Altpapiersammlungen.